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Sie sind hier: Aktion Grundgesetz, Archiv, 2001 Behinderte aus der Stadt Zwickau und dem Landkreis nehmen Politiker in PflichtInteressengemeinschaft erneuert aus Anlass des Europäischen Protesttages Forderung nach Gleichstellung – Bis 19. Mai viele Aktionen – Podiumsgespräche mit OB- und LandratskandidatenZwickau. Erstmals sitzen die Behindertenverbände und die Selbsthilfegruppen er Stadt Zwickau und des Kreises Zwickauer Land in einem Boot. Immerhin geht es allen um ein Ziel: Ein Landes- und ein Bundesgesetz muss her, dass die Gleichstellung behinderter und nichtbehinderter Menschen festschreibt, so die Behindertenbeauftragten Gottfried Heinemann und Klaus Stegert sowie Jürgen Dürschmidt, Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes der Stadt Zwickau. Sie nehmen den „Europäischen Aktions- und Protesttag der Behinderten“ am 5. Mai zum Anlass, um ihrem Streben nach gesellschaftlicher Integration Nachdruck zu verleihen. Das Trommelkonzert, das die „Aktion Mensch“ an diesem Tag pünktliche 11.55 Uhr bundesweit vor den Rathäusern in 150 Städten und Gemeinden plant, entfällt bei den Westsachsen. Dürrschmidt: “Sonnabend um diese Zeit sitzt da eh keiner.“ Dafür ziehen die Zwickauer andere Seiten auf: Auftakt war die gestrige Ausstellungseröffnung im Alten Gasometer in Zwickau. Heute setzt sich die Veranstaltungsreihe mit einem Podiumsgespräch im „Holiday Inn“ Hotel fort, bei dem Zwickaus OB-Kandidaten von 15 bis 18 Uhr im Kreuzverhör stehen. Am 8. Mai, 15 bis 18 Uhr, ist ein Podiumsgespräch mit den Landratskandidaten für den Kreis Zwickauer Land im Hotel „Friesen“ in Werdau geplant. Quelle: Freie Presse Zwickauer Zeitung |
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